Mittwoch, 14. September 2016

Das aktuelle Urologie-Editorial



Weiter im Hamsterrad

Dürfen Urologen ökonomisch denken und argumentieren? Dürfen Sie am Ende gar streiken, um materielle Interessen gesellschaftlich durchzusetzen? Seit langem dreht sich die gesundheitspolitische Diskussion in immer neuen Varianten um diese Zentralfragen. IQTiG-Chef Dr. Christof Veit lieferte auf dem Jahreskongress des Interessenverbands zur Qualitätssicherung der Arbeit niedergelassener Uro-Onkologen in Deutschland (IQUO) ein Paradebeispiel der staatlichen Standard-Argumentation. Nein, um Gottes Willen dürfe ein Urologe nicht streiken, weil dann der böse Verdacht im Raum stände, er arbeitete für Geld. Von Einkommen und Honorierung aber dürfe der Urologe in der Öffentlichkeit auf keinen Fall reden, weil das unethisch sei und dem Image schade. Seit Jahrzehnten dasselbe traurige Spiel! Der IQUO-Vorsitzende Dr. Götz Geiges mühte sich erfolglos, einen Hauch Verständnis für die Einkommensinteressen der niedergelassenen Uro-Onkologen zu wecken. Am Ende zog sich Veit auf die unpolitische und unökonomische Qualitätsdiskussion zurück. Staat und Ärzte kamen sich wieder einmal nicht näher. So bleibt es dabei, dass Ärzte immer schneller im Hamsterrad laufen müssen, ohne dabei angemessen zu verdienen.

Neben dem Honorar entwickeln sich die Nachwuchssorgen des Fachs immer mehr zum Sorgenkind. Das UroForum-Interview mit DGU-Vorstand Prof. Maximilian Burger, Dr. Christoph Becker, Dr. Stefanie Schmidt, Dr. Hendrik Borgmann und Dr. Johannes Salem führt vor Augen, dass die Fachgesellschaft Einiges tut, um guten urologischen Nachwuchs aufzubauen. Es zeigt aber auch, wie schwer die Aufgabe ist.

Was bleibt von der DGU-Ära Hakenberg?
Der 68. DGU-Kongress steht vor der Türe: Gerne werden die Amtszeiten der Generalsekretäre genutzt, um Bilanz zu ziehen. Die sechs Jahre der Ära Prof. Oliver Hakenberg erlauben zwei grundlegende Rückschlüsse: Die DGU ist deutlich politischer und kampagnenfähiger geworden, ihre Struktur wirkt heute straffer und professioneller. Das sind sicher Verdienste Hakenbergs. Weniger gut ist die Gesamtintegration aller Fachgruppierungen gelungen. Die Gräben zwischen klinischer und ambulanter Urologie scheinen eher tiefer geworden zu sein. Hier liegt die Mammut-Aufgabe von Maurice Stephan Michel, der Hakenberg in Leipzig beerben soll.

Der „Glaubenskrieg“ um die Globuli
Ein sehr heißes Eisen ist die aktuelle Pro-und-Kontra-Diskussion rund um die Homöopathie. Der „Glaubenskrieg“ um die Macht der Globuli hat an Schärfe zugenommen. Für die einen ist es unwissenschaftlicher Unsinn, dessen angebliche Wirkprinzipien den Naturgesetzen widersprechen, für die anderen ist es eine effektive und schonende Form der Medizin, durchaus im Verein mit Methoden der Schulmedizin.

Die Zukunft der Facharztmedizin?
Die Berliner ATURO-Gemeinschaftspraxis kann als Musterbeispiel einer modernen und gut vernetzten urologischen Praxis gelten. ATURO steht für komplexe Ökonomie mit parallelen Firmen, hoch entwickelte Labortechnik und Diagnostik sowie dichte Vernetzung mit ambulanten und stationären Strukturen.
So könnte die ambulante Zukunft in der Facharztmedizin aussehen.
(Autor: Franz-Günter Runkel)

1 Kommentar:

  1. On m'a diagnostiqué un virus de l'herpès en 2010, puis ma vie a été dévastée. Je n'avais aucune idée de ce que je pouvais faire de ma vie jusqu'à ce que je rencontre une vieille amie à moi, Tiffany, avec qui nous avons étudié ensemble à l'époque à l'université. Elle était afro-américaine. Je lui ai expliqué mon état de santé actuel. Elle a ri et a dit que ce n'était pas un problème parce qu'elle connaissait un herboriste traditionnel d'Afrique qui me guérirait complètement avec des plantes médicinales. J'ai été impressionné par la conversation, puis elle m'a donné l'adresse e-mail du herboriste drjekawo@gmail.com. Numéro Whatsapp +2347059818667. Français Le Dr Jekawo a répondu à mon courrier et j'étais si heureuse et il m'a expliqué comment le traitement se déroulerait pendant 25 jours, j'ai accepté, j'ai payé les frais de préparation des médicaments à base de plantes et j'ai reçu le produit à base de plantes quelques semaines après la préparation des médicaments à base de plantes, j'ai bu le médicament à base de plantes comme indiqué, je dois avouer que le Dr Jekawo est un grand médecin traditionnel à base de plantes. Je vais faire un test rapide, j'ai été complètement guérie, puis je le recommande à ma mère qui souffre de démence et à mon mari qui souffrait d'un cancer de la prostate qui a également été guéri par le Dr Jekawo. Je veux utiliser votre plateforme pour le remercier beaucoup et pour le recommander également à toute personne souffrant d'herpès, de cancer, de fibrome, d'infection de la prostate, de parkinson, de gonorrhée, de VIH, de chlamydia, de VPH, d'hépatite et de tant de maladies que le Dr Jekawo peut guérir avec ses connaissances ancestrales en matière de plantes médicinales dépasse mon imagination.

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